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Xenon - M7 TAB

Xenon, Xe, ist ein farbloses, geruchloses, nicht entzündliches Inertgas.

Anwendungen
Glühlampen, Laser, Messung des Blutflusses im Gehirn, Forschung in der hochenergetischen Teichenphysik, als Treibstoff für ionenangetriebene Maschinen (elektrischer Motor).
Xenon ermöglicht bessere Röntgenstrahlen mit einer reduzierten Menge an Strahlung und wird, mit Sauerstoff gemischt, eingesetzt, um den Kontrast im CT-Imaging zu erhöhen und um den Blutfluss zu bestimmen. Es wird in der Herstellung von sehr lichtstarken Lichtquellen verwendet, die im ultravioletten Bereich arbeiten.

Materialkompatibilität
Metalle: Messing; Edelstahl; C-Stahl; Aluminium; Zink; Kupfer; Monelmetall.
Kunststoffe: Kel-F; PTFE; PVC; Polycarbonat; Polyurethan.
Elastomere: Viton; Buna-N; Neopren.

Technische Eigenschaften
Molekulares Gewicht: 131,30
Spezifisches Gewicht (Luft = 1): 4,56
Geruch: geruchlos
CAS Register-Nr.: 7440-63-3
Prinzipielle Isotope: 129, 131, 132
Kritische Temperatur: 289,75 K / 16,6 °C
Kritischer Druck: 58,4 bar
Siedepunkt: 164,55 K / -108,6 °C
Schmelzpunkt: 161,15 K / -112 °C

Xenon wird in der Inkandeszenzbeleuchtung eingesetzt. Da weniger Energie aufgebracht werden muss, um die gleiche Menge an Licht zu erzeugen wie bei einer normalen Glühbirne, muss der Leuchtdraht nicht so "hart" arbeiten und seine Lebensdauer kann erhöht werden. Aufgrund seiner hohen Lichtkraft wird Xenon in der Luftfahrt für die Blinklichter eingesetzt, die die Piloten beim Landeanflug leiten. Die neuste Innovation in der Automobilbranche ist der Lichtbogen-Scheinwerfer.
Xenon-Blitzlampen werden in Laserstrahlen eingesetzt, um das Laserlicht zu "energetisieren" oder zu starten. Obwohl die schnellen Fortschritte in der Lasertechnologie über die letzten zwei Jahrzehnte zahlreiche Quellen impulsgesteuerter, einheitlicher Strahlung im gesamten Bereich des infraroten und sichtbaren Spektrums geliefert haben, waren bis zur Entdeckung des Excimerlasers, von denen viele für ihren Start einen "Xenonblitz" einsetzen, wenige hochpotente ultravioletten Quellen handelsüblich.
Xenon und Laser finden durch die Erzeugung von ultraviolettem Licht auch einen möglichen Anwendungsbereich in der Abwasseraufbereitung. Die aktuellen Systeme verlassen sich auf Merkur-Dampflampen. Die Xenon-Blinklampe, die zuerst als Energiequelle für Laserstrahlen entwickelt wurde, produziert mehr Photonen und sendet diese bei fünf- oder höherer Intensität als Merkurlampen.
Xenon ermöglicht bessere Röntgenstrahlen mit reduzierter Strahlung und wird, mit Sauerstoff gemischt, eingesetzt, um den Kontrast beim CT-Imaging zu erhöhen und um den Blutfluss zu bestimmen.
Plasmadisplays (PDP), die Xenon als eines ihrer Füllgase verwenden, werden schon bald die großen Bildröhren in Fernsehern und Computermonitoren ersetzen. Die Einführung des HDTV, zusammen mit den PDP-Flachbildschirmen verspricht eine Revolution in der TV- und Monitorindustrie für Computer.
Die Verwendung von flüssigem Xenon wurde für die Kalorimeter in der subatomaren Teichenerkennung vorgeschlagen. An dieser Experimentation sind weltweit zahlreiche Forscher beteiligt. Flüssiges Xenon ist knapp 500 mal dichter als die normalerweise in Partikelerkennungsgeräten eingesetzten Gase und seine Atome sind daher dichter bepackt, es verspricht also bei der Bestimmung der Lage der Partikel eine exquisite Empfindlichkeit und Genauigkeit, die über zehnmal größer ist als die in Vorläufergeräten. Xenon wird momentan nicht in diesem Erkennungsprozess eingesetzt und wird wiederverwendet; so sind, abgesehen von dem zu Beginn erforderlichen Füllvolumen, Aufbauverluste für diese Art Geräte klein.
Einer der neueren Bereiche, die ihre Nachfrage nach Xenon geltend machen, ist die Raumfahrtindustrie. Obwohl es keine neue Idee ist, ist die Verwendung von Xenon als Treibstoff für die Positionierungsthruster der Satelliten in der letzten Zeit zunehmend bedeutender geworden.

Diese Lampen sind sehr viel kleiner, halten sechsmal länger und geben ein weißeres Licht ab. Die Birnen sind winzig - sie haben ungefähr die Größe eines Streichholzes - und enthalten Xenon sowie zwei kleine Tungstenelektroden.
Der Strom überspringt die Lücke zwischen den Elektroden und produziert dabei ein sehr intensives weißes Licht. Aufgrund ihrer geringen Größe kann die gesamte Baugruppe auf Kreditkartengröße reduziert werden.
Im Vergleich zu den bisher verwendeten Glasbaugruppen ist das Ergebnis wesentlich besser und es gibt mehr aerodynamische Gestaltungsmöglichkeiten, die mit einer nennenswerten Gewichtsverringerung einhergehen.